Das mit dem Schlafen muss ich erst noch üben, aber sei es drum.
1. Tag in einer fremden Stadt hat es immer in sich. Man muss erstmal herausfinden, wie der Hase läuft (le lapin courir) . In der Früh war ich schon ganz stolz auf mich, dass ich die richtigen Kaffee-Kapseln am Tage zuvor gekauft hatte, sodass ich einen Kaffee genießen durfte. Nun kam die schwierige Aufgabe des Erwerbs eines Bustickets (die Innenstadt ist ca 20 Minuten mit dem Bus entfernt). Ich hatte gelesen, dass man das online machen kann. Dafür muss man sich eine App runterladen, doch mit dem Kürzel RTC gibt es international mindestens 6 Apps mit dem selben Namen. Ich habe dann herausgefunden, dass die App mit dem Kamel die richtige ist. Wer versteht das denn?! Da bin ich natürlich erst nach mehreren Versuchen drauf gestoßen, da dort französische Erklärungen waren. Dann wollte ich Tickets im voraus kaufen, doch meine Kreditkarte spielte nicht mit. Zum Glück habe ich zwei dabei.
Ich machte mich im Sonntagskleid mit neuerworbenem Bus-Ticket auf den Weg in die Innenstadt. (Max blieb im Apartment, um aufzupassen). Dort bin ich dann rumgelaufen und ich muss sagen, viele sagen, es sei in Quebec wie in Paris, nein voll daneben, viel schöner, sehr niedlich und gefühlt doppelt so viel Straßencafés, wie in Paris. Es ist wirklich eine echt schöne Stadt. Ich habe eine Stadtrundfahrt mit dem Bus gemacht, um mir einen Überblick zu verschaffen. Mein Kommentar: super schön!
Am Abend war ich noch in einer Bar mit Live-Musik, das wollte ich einfach mal miterleben, auch wenn das allein ein bisschen blöd ist.